Über das LFBO

Biografie

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MUSIKALISCHES DREAMTEAM

[...] Würde das Folgende ein Bericht für die Sportseite der Zeitung, wäre jetzt zu schreiben: Er und seine Mitspieler, die Robin Peter Müller um sich versammelt hat, bilden ein Dreamteam, also eines dieser bewundernswerten Ensembles, dessen innere Abläufe so automatisiert und perfektioniert sind, dass die Individualität eines jeden Spielers restlos aufgeht im Spiel und Geist des Teams [...] Was wir hier hörten, war das Höchstmaß an Spielkultur.”

(BADISCHE ZEITUNG)

2007 gegründet, gehört das La Folia Barockorchester mittlerweile zu den spannendsten Ensembles der Alten-Musik-Szene. In unterschiedlichsten Besetzungsvarianten – vom Consort bis zum großen Orchester – präsentiert das Ensemble sein breitgefächertes Repertoire auf Originalinstrumenten.

Durch die historisch-informierte Aufführungspraxis vermitteln die Musiker mit ihrem Spiel zwischen Tradition und Moderne: Das authentische Werk immer im Blick, transponieren sie die Musik in die heutige Zeit – und schaffen es so, dem Publikum die Ideen und den Variantenreichtum der Alten Musik zu vermitteln. Nicht zu Unrecht bezeichnet sich das Ensemble dabei als „Originalklang-Orchester“.

Vor soviel Können neigt der kleinliche Kritiker ehrfürchtig sein Haupt!“, schrieb die Basler Zeitung 2012 – ersteres sowie seine Etablierung im internationalen Konzertbetrieb hat das LFBO längst unter Beweis gestellt: Mit großem Erfolg gastierte das Ensemble unter anderem in der Berliner Philharmonie, in der Kölner Philharmonie, in der Union Hall in Maribor (SLO), im Stadtcasino Basel (CH) oder im Musikverein Graz (A). Ebenso begeisterte das LFBO beim Internationalen Opernfestival in Bydgoszcz (PL), bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen, beim Mozartfest Würzburg sowie beim Sommerfest des Bundespräsidenten in Berlin.

Zwischen den Musikern und international renommierten Solisten wie Hille Perl, Simone Kermes und Jan Vogler hat sich eine rege Zusammenarbeit entwickelt. Juliane Banse, Dorothee Oberlinger, Jens Peter Maintz, Julia Schröder, Maurice Steger, Ramón Ortega Quero und Reinhold Friedrich sind als weitere Solisten zu nennen, die das LFBO in den vergangenen Jahren für gemeinsame Auftritte gewinnen konnte.

Ebenso überzeugte das Orchester mit seiner hohen spielerischen Qualität bei Live-Produktionen mit dem NDR Kultur oder dem Bayrischen Rundfunk.

Nach einem erfolgreichen Debut im Konzerthaus Dortmund folgen in der Saison 2012/13 weitere musikalische Höhepunkte: So wird das Orchester Gast beim MDR Musiksommer in der Frauenkirche Dresden sein, außerdem beim Hessischen Kultursommer und beim Mosel Musikfestival.

In der Saison 2013/14 stehen zusätzliche Debuts in der Bremer Glocke und bei den Dresdner Musikfestspielen auf dem Programm. Im Ekhof-Theater in Gotha, welches die älteste barocke Kulissenbühne der Welt beherbergt und damit das durchaus passende Ambiente bietet, findet ein besonderes Projekt des LFBO ab September 2013 seinen Platz: Die Opernproduktion „Penelope“ von Francesco Conti.

Seine erste CD mit Werken von Antonio Vivaldi wird das Ensemble noch in 2013 bei dem renommierten Label DEUTSCHE HARMONIA MUNDI // SONY BMG einspielen.